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 Übersetzungen zu den Schlumbf-Gschichdla - für alle Nichtfranken! 



Die 12te Schlumpf-Geschichte: Missgeschick (26. März 2011)

Am kommenden Donnerstag sind so ein paar goggoverückte beim Eber im Schwarzwald zum schrauben
und quatschen. Da darf der Schlumpf natürlich nicht fehlen und zum GogDoc muss er auch, der Schlumpf!
Nachdem ich die Woche über nicht viel Zeit habe, wurden die Vorbereitungen bereits heute getroffen.
Ich habe also den Schlumpf auf den Transportanhänger gepackt damit ich am Donnerstag früh gleich los kann
Äh ja, wollte ich...
Wenn ihr meinen Hänger nicht kennt, das ist so ein Kipphänger, bei dem die hintere Bordwand
gleichzeitig als Auffahrrampe dient. Ich also mit dem Goggo rauf auf den Hänger und natürlich total krumm
zum stehen gekommen!

Okay, das wird so nix, also nochmal zurück gefahren! Als ich mir gerade so denke, mensch, der Hänger
müsste doch bald zum kippen anfangen, macht es "RUMMS" und das Goggo bleibt mit den Sitzmulden am
Hängerrahmen hängen und die hintere Achse hängt im Freien!

So ein Mist! Die Auffahrrampe hatte sich in den weichen Boden gedrückt und der Hänger konnte dadurch
nicht richtig kippen!

Aber jetzt kommts! Ich hänge also so halb schräg, im Goggo sitzend, auf meinem Hänger rum - will aussteigen...
Denkste - Geht nicht! Die Türen lassen sich nur einen kleinen Spalt breit öffen und schlagen dann am erhöhten Hängerrahmen an!

Da saß ich also in der Mausefalle! Ja, wie jetzt aussteigen!? Durch die Türen gings nicht (muss doch mal abnehmen!)!
Der einzige Fluchtweg war wohl oder übel durchs Goggofenster! Rolldach ist leider keines vorhanden!
Warum schießt mir sofort wieder mein Körpergewicht durch den Kopf...!?!?!
Vor meinem geistigen Auge sah ich schon die Feuerwehr mit Rettungsschere und den Schlumpf ohne Dach!
Irgendwie hat es aber funktioniert und ich hab es tatsächlich geschafft durchs Fenster aus dem Goggo zu klettern.

Welches Bild ich dabei abgegeben habe müsst ihr Gudrun fragen, die hat sich jedenfalls halb tot gelacht :-)
Mit Windenunterstützung habe ich dann den Schlumpfi aus seiner misslichen Lage befreit und einigermassen gerade auf dem Hänger platziert! Jetzt ist er anständig festgezurrt und wartet bis Donnerstag auf die Abfahrt!

Das war mein Missgeschick am Samstag nachmittag! Zum Glück ist nicht viel passiert! Leichte Plessuren am Unterboden, aber die sind schnell wieder in Ordnung gebracht!



Bis zur nächsten Story!
Es grüßt Euch der Fensterkletterer Ralf!
26.03.2011




Hier die Nummer 11: Retro-Geschichten (12. März 2011)

...ich bin also so über die Retro geschlendert. Die Gedanken waren schon in Richtung Heimat gerichtet,
die Füße rundgelaufen. Stehen da die zwei Damen auf dem Foto mit den neuartigen Handtaschen an einem Messestand.



Das muss ich fotografieren, war mein erster Gedanke! Also schnell die Mädels angesprochen und
das Foto geschossen. Natürlich kommt man ins Gespräch und ein Begleiter der Damen (Franz-Josef)
erzählte von seinem Goggo und der Idee die Handtaschen zu bauen.

Eigentlich war die eine der Taschen für Uwe Staufenberg bestimmt, der ja leider nicht auf
der Messe war. Spontan habe ich mich angeboten, die Tasche zu überbringen, denn ich hatte vor,
auf dem Rückweg von der Retro bei Uwe vorbei zu fahren und 2 bestellte Reifen mitzunehmen.
Nach etwas misstrauischen Blicken (erst mal verständlich) und der Überzeugung, das sich
Goggofahrer untereinander vertrauen können, hab ich die Tasche eingepackt und dem Uwe mitgebracht.
Uwe war so erstaunt und erfreut gleichzeitig, das ich eine spontane Tour in seinem
Pick up erleben durfte!

Wieder mal ein schönes Erlebnis, das man sicherlich nicht alle Tage hat! Gruß an Alle - Ralf




Die Zehn ist voll: Wo ist nur der Goggoschlüssel!?

Es ist wieder mal erster Advent und von Schnee und schlechtem Wetter ist weit und breit
nichts zu sehen. Frühlingserwachen wäre wohl besser angebracht, aber es wird schon recht früh dunkel.
Wie im letzten Jahr habe ich also heute mein Goggo ausgepackt und bin eine Runde gefahren.
Bei uns in Hersbruck, aber auch in Lauf waren die Geschäfte geöffnet und so habe ich mit meiner Frau
einen Einkaufsbummel gemacht.
Auf der Rückfahrt wurde es schon dämmrig und als wir mit dem Schlumpf die Garage erreichten, war es schon fast dunkel. Also rein in die Garage und im Halbdunkeln mein Fahrtenbuch ausgefüllt. (Licht habe ich leider keines in der Garage.)
Meine Jacke, den Foto und meine Goggoschlüssel habe ich auf den Beifahrersitz geworfen und beim Aussteigen natürlich nicht mehr an den Schlüssel gedacht.
Ich habe es nur klappern hören und dann war er weg, der Goggoschlüssel. Halb blind im Dunkeln bin ich auf die Suche nach dem Schlüssel. Alles abgetastet. Den Beifahrersitz, den Fahrersitz, den Fußraum, den Spalt zwischen den Sitzen usw.
Was tun? Ich habe dann aus meiner Werkzeugtasche, die ich immer an Bord habe, eine kleine Taschenlampe gefischt und mich wieder auf die Suche gemacht. Nochmal Beifahrersitz, Fußräume, zwischen den Sitzen. Vielleicht ist der Schlüssel zwischen Sitz und Lehne nach hinten gerutscht - nichts zu machen, der Schlüssel ist weg!
Sag mal, das gibt es doch nicht, wo kann der Schlüssel denn sein? Ich hab doch keinen Glühwein getrunken!!!
Also nochmal von vorne, wieder nichts. Der Verzweiflung nahe wollte ich schon aufgeben und bei Tageslicht nochmal suchen. Jetzt kommts, ich habe ihn doch noch gefunden - Ihr werdet es erraten, genau, in die Schaltkulissenaussparung war der Schlüssel gefallen und hatte sich neben Schaltwelle und Durchführungsblech verklemmt!
Volltreffer!



Viele Grüße vom Schlumpf-Papa
29.11.2009


Die vollendete Neunte: Schildkröten mögen keine Goggo`s!

Ihr werdet Euch fragen, was eine Schildkröte mit einem Goggo zu tun hat! Nun ja, das war so:
Am Sonntag Nachmittag ging ich mit dem Schlumpf wieder mal auf Tour. Diesmal in Richtung Osten ins benachbarte Ausland - in die Oberpfalz, nach Sulzbach.
Nach einer kleinen Cityrunde in Sulzbach bin ich wieder zurück in Richtung Heimat geknattert, allerdings, wie sich das gehört, über die Dörfer und nicht der B14 entlang.
Mann gibt es da kleine Nester. Die hatte ich bis dahin nicht mal vom Namen kennengelernt. 5 Häuser und 10 Misthaufen, aber gemütlich!
Einige 100 Meter vor so einem großen Misthaufen - äh, Dorf - sehe ich plötzlich am Straßenrand eine Schildkröte sitzen!
Schildkröten in unseren Breiten... das paßt doch nicht, oder bin ich schon in Griechenland?!

Nein, ich bin in der Oberpfalz und da sitzt wirklich eine Schildkröte am Straßenrand. Was nun, hab ich mir gedacht und bin ausgestiegen, um die Schildkröte genauer zu betrachten. Sie sah recht gesund und munter aus und war wohl an den Straßenrand gekommen um sich dort in der Sonne aufzuwärmen.
Wem kann die nur gehören? Hier sitzen lassen will ich sie auch nicht. Zuletzt wird sie noch von einem Auto überfahren. Also hab ich zuhause angerufen und von meinem Fund berichtet.
Meine Frau sagte:"Wir haben Salat, Gurken und Tomaten zuhause, bring das arme Tier doch einfach mit!" Nein, die wird bestimmt vermisst und so weit ist das nächste Dorf nun auch nicht weg. Wahrscheinlich ist sie dort irgendwo ausgebüchst. Also hab ich die Schildkröte geschnappt und sie vorne in den Fußraum des Beifahrersitzes gesetzt.

Räng deng deng, ab ins nächste Dorf und gleich bei den ersten Häusern gefragt, ob jemand etwas über den Vermissten weiß. Eine Frau sagte mir "die Nachbarn haben eine Schildkröte" aber ein Blick über den Zaun zeigte - nein, das ist sie nicht, die sitzt in Ihrem Gehege. Wen fragt man in so einem Falle als erstes - genau, Kinder, die wissen wer sein Haustier vermisst. Wie es der Zufall will kamen drei Kinder in den Hof des Anwesens in dem ich mein Goggo geparkt hatte. Natürlich erst um meinen Schlumpf genauer zu betrachten. Ich fragte die Kinder, ob jemand im Dorf eine Schildkröte vermisst und zeigte ihnen meinen Fund.
"Ja, unsere Freundin im Nachbardorf (ca. 3 km entfernt) vermisst ihre Schildkröte."
Etwas verwundert über die Entfernung, die die Schildkröte zurückgelegt hatte, stieg ich in mein Goggo und fuhr in das benannte Dorf.
Offensichtlich gefiel der Schildkröte das knattern und brummen des Goggo`s überhaupt nicht, denn die ganze Fahrt über zog sie sich in ihren Panzer zurück und rührte sich nicht von der Stelle.
Schildkröten mögen halt keine Goggo`s!
Im Dorf angekommen fragte ich ein paar Kinder nach dem Namen der Familie, der die Schildkröte entkommen war. Der Junge, den ich fragte sagte:"... ich heiße so, warum??" Ich deutete nach unten in den Fußraum und sah sein Gesicht sich in ein ungläubiges Lächeln verwandeln: "... unsere Schildkröte ist wieder da!" rief er! Ich gab ihm die Schildkröte und er rannte sofort zu seinen Eltern und Geschwistern um von der Rückkehr des Ausreißers zu berichten. Die Mutter der Familie erzählte mir, das sie die Schildkröte schon 30 Jahre haben und das sie seit fast 3 Wochen verschwunden war. Niemand hatte mehr damit gerechnet, sie jemals wieder zu finden.

Die Freude in der Familie war riesig und ich trat, zufrieden über meine "Gute Tat" die Heimfahrt an.
Das war meine fast unglaubliche Geschichte.
Wenn ich sie nicht selbst erlebt hätte...

Bis bald mal wieder!
Es grüßt Euch der Schlumpf-Papa
Ralf

18.05.2009


Die achte Geschichte: Der Termin beim TÜV

In der zweiten Osterwoche hatte ich Urlaub und eigentlich wollte ich am 16.April mein Goggo beim TÜV vorfahren. Als pflichtbewusster Goggofahrer habe ich natürlich alles noch einmal genau unter die Lupe genommen und dabei habe ich das ausgeschlagene Spurstangengelenk bemerkt. So komme ich nicht durch den TÜV habe ich mir gedacht. Also wurde sofort beim weltbekannten Goggoersatzteilehändler alles bestellt. Der weltbekannte Goggoersatzteilehändler hat auch schnell wie immer geliefert, aber ich hatte dann keine Zeit um das Teil gleich zu montieren. Also habe ich den TÜV-Termin erst einmal abgesagt und auf den 29. April verschoben.

Am Abend des 28. April habe ich dann noch die Handbremse eingestellt und gleich in der Früh um acht Uhr hatte ich als erster Kunde meinen TÜV-Termin. Bevor ich zum Tüv gefahren bin, habe ich erst noch eine Runde gedreht und mehrmals gebremst, damit die Bremse bei der Prüfung auch gut funktioniert. Der TÜV-Prüfer hat gesagt:“ ja was haben wir denn hier für ein High Tech Gefährt?“ und hat sich gleich hinters Steuer gesetzt. Dann habe ich dem Prüfer die Technik an Bord erklärt und alle Schalter und Hebel gezeigt. Dann ist er in Richtung Bremsprüfstand losgeknattert. Ich habe schon etwas komisch geschaut, weil ich nicht glaubte, dass das Goggo da drauf passt. Aber es hat geklappt und die Bremsen waren in Ordnung! Gott sei Dank! Dann fuhr er weiter in Richtung Hebebühne. Auch dort hat die Spurbreite gerade so ausgereicht. Als der Prüfer sich das Goggo so von unten angesehen hat habe ich ihm die Geschichte von einem anderen TÜV-Prüfer erzählt, der das Goggo auf der Hebebühne auch noch vorne mit dem Wagenheber hochgehoben hat und wie das beim Goggo eben so ist, sind die Räder nach innen geklappt und beim Ablassen des Wagenhebers sind die Räder nicht mehr über die Begrenzungsleisten der Hebebühne gegangen. Zu viert haben sie an dem Goggo herumgezogen, damit sie es wieder in die Spur gebracht haben.

Der Prüfer sagte:“ zum Glück haben Sie mir jetzt diese Geschichte erzählt, weil ich hätte das Goggo jetzt auch angehoben! Aber jetzt lassen wir das lieber!“
Der Rest der Prüfung war ein Klacks und nach 15 Minuten war der begehrte Aufkleber für die nächsten zwei Jahre auf dem Nummernschild geklebt.

Jetzt steht der Tour nach Salzburg nichts mehr im Wege!

Das war die Geschichte vom TÜV-Termin
Bis bald mal wieder
Euer Schlumpf-Papa
30.04.2009




Und zum Siebten: Das war knapp!

Am letzten Wochenende war recht schönes Wetter draußen und wer weiß wie lange man noch umeinander knattern kann, bis der Winter kommt. Bei uns waren am ersten Advent auch noch die Geschäfte geöffnet, also bin ich mit meiner Frau und dem Schlumpf zum Einkaufen gefahren. Das Goggo war schön brav in der Parklücke vor dem Geschäft geparkt und die Leute haben sich über das schöne Autolein gefreut.
Nachdem wir mit dem einkaufen fertig waren, bin ich aus meiner Parklücke herausgefahren und an einer langen Reihe anderer geparkter Autos entlang gefahren.
Da schreit meine Frau "paß auf, da fährt jemand aus der Parklücke raus, der sieht uns nicht!"

Zuerst wußte ich gar nicht was meine Frau will und dann war es zum bremsen schon zu spät und ich habe gleichzeitig auf die Hupe und auf`s Gas gedrückt. Das andere Auto ist nicht stehengeblieben, nein, die ist einfach weiter rückwärts gefahren! Wäre mein Schlumpf einen einzigen Zentimeter breiter gewesen, dann hätte ich einen schönen Knitter im Lack gehabt. Das ist gerade nochmal gut gegangen. Das war knapp! Nachdem sich meine Herzfrequenz wieder normalisiert hatte und meine Frau aufgehört hatte zu schimpfen, sind wir zu einer schönen Tour ins Pegnitztal gefahren. Das war die Geschichte vom ersten Advent - Glück gehabt!

05.12.2008




Die sechste Geschichte: Trödelmarkt = Trempelmarkt

Vor ein paar Wochen war bei uns in Hersbruck Trödelmarkt. Ihr wisst schon, das ist so ein Markt auf dem man sein ganzes altes Klump loswerden kann. Meine Frau ist zusammen mit meiner Tochter zum Trödelmarkt obwohl sie immer sagt, "was will ich mit dem alten Gerümpel von den anderen Leuten anfangen. Wer weiß wie lange das Zeug schon irgendwo herumliegt - Igitt, nein, das Zeug möchte ich nicht haben!" Nun ja, wie das Leben halt so spielt, von meinem Goggo-Virus ist sie auch schon etwas infiziert, ist sie halt zu so einem Stand mit Modellautos gegangen. Sie wollte einfach mal so schauen, ob es vielleicht ein kleines Goggo gibt. Plötzlich hat meine Tochter zu meiner Frau gesagt "schau doch Mama, das steht ein Polizeigoggo!" Da hat doch meine Frau tatsächlich mit dem Mann am Stand auch noch das Handeln angefangen, obwohl sie doch das alte Klump von den anderen gar nicht mag und hat mir ein richtiges Schnäppchen mit nach Hause gebracht. Ich wäre gern dabei gewesen, wie meine Frau dem Mann das Goggo abgeluxt hat. Toll!!! Und ich hab jetzt ein schönes Autolein in meiner Vitrine stehen! In der Zwischenzeit hat sich schon das eine oder andere Autolein dazugesellt. Schaut euch nur das Bild dazu an!

Meine Sammlung


Also dann bis zur nächsten Geschichte! Der Schlumpf-Papa aus Hersbruck!
24.10.2008




Nach vier kommt fünf: Ich will doch auch mit!

Das war heute fast etwas zuviel! Das Goggo spuckt, Besuch kommt und die 16. Christopherus Ausfahrt in Rollhofen ist auch noch. Aber erst eins nach dem anderen.
Letzte Woche bin ich mit dem Schlumpf durch die Hersbrucker Lande gedüst. Mittendrin hat er zum ruckeln und spucken angefangen und nicht wieder aufgehört. Ich habe das Goggo zerlegt. Zündkerzen geprüft, neue Steckverbindungen an die Zündspule gemacht, Vergaserdüsen gereinigt und so weiter. Nichts war`s der Schlumpf hat immer noch gebockt. Die netten Leute im Goggo-Forum habe ich um Rat gefragt und auch bekommen - aus Holland, Ihr wisst schon, so ganz weit oben im Norden irgendwo da, also ganz weit weg von Franken. Dennis hat geschrieben ich muss die kontaktlose Zündanlage überprüfen. Es könnte ein Kabel am Lüfterrad angelaufen sein, was natürlich zu Zündaussetzern führt. "Almechd" (lässt sich schwer übersetzen - hier ein Ausruf des Erstaunens) der hat ja Recht, so war es auch und das Goggo lief wieder wie eine Nähmaschine - bis gestern, Freitag - da hat er wieder geruckelt und gespuckt, der Schlumpf.

So, was ist jetzt wieder los? Ich will doch unbedingt bei der Ausfahrt in Rollhofen dabei sein! Am Samstag Mittag soll es losgehen (halb zwei Uhr, hab ich jedenfalls gedacht... ). Am Vormittag hatte ich auch noch einen Termin beim Frisör. Schnell heim jetzt und unters Goggo gelegt. Bis Mittag muss alles fertig sein und die Verwandtschaft kommt auch noch auf einen Sprung vorbei! Also nochmal das Lüfterrad wegschrauben - Nichts, das Kabel ist in Ordnung. Da fällt mir ein Kabel an der Zündspule auf, das vom Vorbesitzer einfach mit einem Klebeband isoliert war. Da schaust Du mal nach...oje, das sieht nicht gut aus. Da schauen ja überall die Drähtchen raus. Also schnell einen neuen Draht eingezogen, vorsichtshalber doch die Zündkerzen getauscht und alles wieder zusammengeschraubt.
So jetzt habe ich mir eine Tasse Kaffee verdient. Die Verwandtschaft ist auch schon da und Zeit habe ich auch noch.

Nach kurzem plaudern mit der Verwandtschaft habe ich gemütlich mein Werkzeug zusammengepackt und angekündigt, das ich noch auf Probefahrt gehe ob auch alles funktioniert - da schau ich nochmal auf den Plan für die Ausfahrt - "Almechd" (hier ein Ausruf des Entsetzens) ist mir heiß geworden. Die Ausfahrt geht ja schon um halb eins los, nicht wie ich gedacht hatte erst um halb zwei. Jetzt aber schnell, ich will doch auch mit! Papiere, Geld, Schlüssel zusammengepackt und los gehts nach Rollhofen. Die Anfahrt nach Rollhofen war gleichzeitig die Probefahrt - Mann hab ich geschwitzt! Aber es ist alles gut gegangen. Der Schlumpf ist gelaufen und bin ich auch rechtzeitig dort gewesen, nur meinen Fotoapparat hatte ich in der Eile vergessen!

Die Ausfahrt war toll und hat riesig Spass gemacht. Vielen Dank an Alfred Gröschel für die Organisation!

Bilder von diesem Event sind vom Jürgen:  Bilder von Jürgen
09.0.2008 - übersetzt am 02.11.2008




Die zweite Geschichte vom Schlumpf: Schlumpf gegen BMW!

An einem schönen Samstag im Februar anno 2008, die Sonne hat geschienen, aber es war ziemlich kalt, da habe ich den Schlumpf aus der Garage geholt und bin auch gleich losgeknattert. Erst einmal eine Runde um den Block, damit sich der Zweitakter an die frische Luft gewöhnt und dann bin ich gleich in Richtung Hersbruck gefahren. Mein Schlümpfchen hat geknattert und schöne blaue Wölkchen hinter sich hergezogen. Ich war mit meiner dicken Jacke in meinem Goggole gesessen, da schau ich in den Rückspiegel. Fährt da einer hinter mir in seinem BMW und hat das Verdeck offen. Der muss doch nicht ganz richtig sein, hab ich mir gedacht. Jedenfalls mir wäre es zu kalt gewesen und meinem Schlumpf war es auch noch kalt. Nun ja, gleich an der ersten Ampel musste ich stehen bleiben, wegen dem roten Lichtlein, und der BMW-Fahrer mit seinem offen Verdeck ist gleich ganz dicht aufgefahren, damit er meinen Schlumpf genauer anschauen kann. Wart nur, wenn die Ampe auf grün schaltet, dann werde ich dir mal zeigen, was in mir steckt, hat sich mein Schlumpf gedacht. Die Ampel springt also auf grün, ich den ersten Gang rein - klack - und drauf auf`s Gas. Hat der Schlumpf eine schöne große blaue Wolke ausgestoßen und die hat es meinem Hintermann direkt ins offene Verdeck gedrückt! Almechd (siehe oben) den sieht man ja gar nicht mehr und einen schönen Abstand hat der plötzlich eingehalten. Da siehst du was so alles in einem Goggo drinsteckt! Ich hab jedenfalls recht dreckig gelacht - das könnt Ihr euch ja denken.

Also bis zur nächsten Geschichte - Euer Schlumpf-Papa
08.03.2008 - übersetzt am 03.11.2008